Auf Rang zwei bei den Mitteltemperaturen – der Winter 2019/2020

Mit einer Mitteltemperatur von knapp 5,2 °C wurde der langjährige Mittelwert der internationalen Referenzperiode 1961-1990 von 1,7 °C sehr deutlich übertroffen. Der berechnete Mittelwert für NRW von rund 5,2 °C im Winter 2019/2020 genügt für den zweiten Platz der wärmsten Winter seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Nur der Winter 2006/2007 war wärmer in NRW. Mit einer Niederschlagssumme von 286 l/m2 wurde der langjährige Winter-Mittelwert von 223 l/m2 leicht übertroffen. Die Sonnenscheindauer lag im Winter 2019/2020 mit rund 145 Stunden leicht unter dem Mittelwert (151 Stunden.) Dieser Winter war besonders von Sturmtiefs geprägt, die zum Glück nur für leichte Schäden und Störungen (abgesehen für die Karnevalisten, weil die Tulpensonntagszüge zur Sicherheit abgesagt werden mussten) sorgten und deutlich milde Luftmassen aus dem Atlantik herangeführt haben. Während diese Wetterlage in NRW für den weitgehenden Ausfall des klassischen Winters mit Schnee und Frost sorgte, blieb zumindest das arktische Meereis sowie das Grönlandeis durch die ausgeprägte Westwindströmung (straffer Jetstream) von „Hitzewellen“ verschont und erhielten eine kurze Pause von der stark voranschreitenden globalen Erderwärmung (Erderhitzung).

Informationen zur Einordnung weiterer Monate und Jahreszeiten, basierend auf den Daten des DWDs, finden Sie hier.