U. Matthes
Anmeldung zur 3. Mittelgebirgskonferenz zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels am 17. März 2026 freigeschaltet
Bald ist es wieder soweit. Die zentralen Anlaufstellen zur Klimafolgenanpassung der fünf Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen laden ein zur dritten "Mittelgebirgskonferenz 2026 - Anpassung an die Folgen des Klimawandels in mittleren und kleinen Kommunen".
Wann? Dienstag, 17.03.2026 von 09:00 Uhr - 16:30 Uhr, online
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist notwendig und ab sofort möglich. Das Programm sowie das Anmeldeformular sind nun auf der Veranstaltungshomepage freigeschaltet.
Auf Basis der Rückmeldungen der Mittelgebirgskonferenz 2025 wird erneut ein praxisorientiertes Programm gestaltet mit
- Impulsvorträgen sowie anschließendem Austausch über Lösungen und Erfahrungen
- Thematisierung von Fragen der Teilnehmenden der Konferenz 2025
- Vorstellung weiterer, neuer Themen
Die Impulsvorträge, Fragen und Themen sind gegliedert in die folgenden 4 Themenblöcke:
- Biodiversität und Klimawandel (Vormittags)
- Hitze, Trockenheit und Bewässerung (Vormittags)
- Anpassung im Bestand, Entsiegelung (Nachmittags)
- Starkregen und Sturzfluten (Nachmittags)
Ziele der Mittelgebirgskonferenz sind unter anderem:
- Länderübergreifende Vernetzung
- Erarbeitung von "Schritt-für-Schritt-Anleitungen"
- Impulse und Lösungsansätze der Konferenz zusammentragen und allen Teilnehmenden zur Verfügung stellen
Wir freuen aus auf rege Teilnahme aus NRW!
Weitere aktuelle Inhalte
Datengrundlage: Deutscher Wetterdienst
Neue Klimastreifen nun über OpenGeodata.NRW zum Download verfügbar
Wie im letzten Klimaatlas-Newsletter angekündigt, stellen wir ab diesem Jahr auch die für alle Verwaltungseinheiten individualisierten Klimastreifen zum Download bereit. Dadurch entfallen dann Bestell- und Versand-E-Mails.
Nun ist es soweit! Sowohl die Warming als auch die Precipitation Stripes stehen Ihnen für jede Gebietskörperschaft, die klimatischen Großlandschaften und die Planungsregionen über OpenGeodata.NRW zur Verfügung. Neben der jeweiligen PDF- und JPEG-Version gibt es dort auch die gesamte Datenreihe und die Min-/Max-Werte.
Die Warming Stripes gibt es unter diesem Link: https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/umwelt_klima/klima/temperatur/stripes/
Die Precipitation Stripes unter diesem: https://www.opengeodata.nrw.de/produkte/umwelt_klima/klima/niederschlag/stripes/
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SHAHELA - stock.adobe.com
Winterlicher als zuletzt gewöhnt und recht trocken – der Januar 2026
Der Januar 2026 zeigte sich in Nordrhein-Westfalen so wie man ihn erwartet, aber in den letzten Jahren selten erlebt hat, nämlich durchaus winterlich. Nach einem kalten und mit Schneefällen geprägten Jahresstart wurde es gegen Mitte des Monats zumindest in weiten Teilen des Landes milder und deutlich trockener. Gegen Monatsende ergaben sich einige Temperaturschwankungen. Im Laufe des Monats baute sich eine Grenzwetterlage auf, die auch Einfluss auf NRW hatte. Während insbesondere die Landesteile im Norden und Osten unter dem Einfluss des kalten kontinentalen Hochdruckgebietes standen, versuchten atlantische Tiefausläufer, immer wieder von Westen her vorzudringen, was in den westlichen Landesteilen für entsprechend mildere Temperaturen und Regenfälle sorgte. Im Übergangsbereich zur kalten Luft stellten sich daher wiederholt Glatteislagen durch gefrierenden Regen ein. Temperaturtechnisch bewegte sich der Januar 2026 knapp über dem Durchschnitt des "alten" Klimamittels. Dabei war er insgesamt zu trocken und letztlich durchschnittlich sonnig.
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Viola Boehme - panthermedia.net
Jahresbilanz 2025 – Ein Jahr mit viel Sonne und wenig Regen
Das Jahr 2025 war in Nordrhein-Westfalen von überwiegend hohen Lufttemperaturen, einer überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer und einem insgesamt unterdurchschnittlichen Niederschlagsaufkommen geprägt. Besonders ein sehr sonniges und trockenes Frühjahr sowie mehrere ausgeprägte sommerliche Hitzephasen bestimmten den Jahresverlauf. Während einzelne Monate zeitweise feuchtere Witterungsabschnitte aufwiesen, blieb die Niederschlagssumme in der Jahresbilanz unter den langjährigen Mittelwerten. Dieses Jahr folgt in Nordrhein-Westfalen dem Trend der beschleunigten Erwärmung und untermauert die Häufung der Temperaturabweichungen von >1,5 Kelvin gegenüber dem Mittelwert 1961-1990. Nach den vorläufigen Analysen des Copernicus Climate Changes Services läuft das Jahr 2025 global auf Rang drei oder gar auf Rang zwei der wärmsten Jahre bisher, wofür die mittlere Lufttemperatur in Nordrhein-Westfalen dann doch nicht hoch genug war. Mit der abermalig deutlich abweichenden Niederschlagsmenge gegenüber dem Mittelwert 1961-1990 ist zu befürchten, dass die letzten zwei überdurchschnittlichen Jahre nur eine Ausnahme sein können und sich die Häufung trockener Jahre wieder fortsetzt, die zwischen 2010 und 2022 dominierten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Niederschläge 2026 entwickeln. Mit den deutlich überdurchschnittlichen Sonnenstunden im Jahr 2025 wurde ein Spitzenplatz besetzt, was zumindest für die Erzeugung von Sonnenstrom besonders günstig war.
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