Nächste Anwenderschulung zum Klimaatlas NRW beim BEW am 8. Oktober 2026
Es ist wieder soweit, am Donnerstag, den 08. Oktober 2026 findet beim BEW in Essen von 09:30 Uhr - 15:00 Uhr die zweite Klimaatlas-Anwenderschulung dieses Jahres statt. Wie immer werden die einzelnen Funktionen, Handlungsfelder und Tools des Klimaatlas sowie die damit verbundenen Nutzungsmöglichkeiten detailliert vorgestellt und anhand von praktischen Beispielaufgaben durch die Teilnehmenden angewendet.
Seien Sie dabei und nutzen Sie die Möglichkeit, den Klimaatlas mit all seinen Details und Neuerungen kennenzulernen.
Folgende Themenschwerpunkte werden im Rahmen der Schulung behandelt:
Vorstellung und Erläuterung des Klimaatlas NRW
Aufzeigen der Klimabeobachtungsdaten und Klimaprojektionen für NRW
Nutzung der Kartenanwendung Klima NRW.Plus u. a. mit der Klimaanalyse NRW 2026, dem Gründachkataster NRW, der Starkregengefahrenhinweiskarte des BKG und der luftbildbasierten Versiegelungskarte
Darstellung und Erläuterung des Klimafolgen- und Anpassungsmonitorings NRW
Vorstellung der Angebote der Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW
Die Schulung wendet sich in erster Linie an Vertreterinnen und Vertreter der nordrhein-westfälischen Gebietskörperschaften – Städte und Gemeinden, Kreise, Bezirksregierungen, Regionalverbände und Regionalentwicklungsgesellschaften. Die Teilnahme für Personen von außerhalb der Gebietskörperschaften ist bei verfügbaren Plätzen möglich. Der Workshop ist wie immer kostenlos!
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der entsprechenden Veranstaltungsseite beim BEW.
Weitere aktuelle Inhalte
Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG)
Neues Förderfenster zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen ab Oktober geöffnet
Das Bundesumweltministerium öffnet in der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo) ein neues Förderfenster.
Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können Förderanträge für Anschlussprojekte im Förderschwerpunkt 2 gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist also, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.
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Temperaturrekord eingestellt, historische Hitzwelle und außergewöhnliche Trockenheit – der Sommer 2026
Der Sommer 2026 in Nordrhein‑Westfalen war geprägt von ausgiebiger Hitze, weit verbreiteter Trockenheit mit spürbaren Auswirkungen auf die Wasserstände in Flüssen und Böden, der Vegetation und der Infrastruktur, bei nur wenigen lokalen Unwettern. Der Juni brachte eine historische Hitzewelle nach NRW und ungleich verteilte Niederschläge, der Juli verlief in drei Phasen von unbeständig bis heiß und trocken und auch der August verlief nach diesem Muster zweigeteilt.
Vegetation und Böden litten unter akutem Wassermangel, vermehrte Borkenkäfer‑ und Pilzbefälle sowie erhöhter Waldbrandgefahr. Lokale Starkregenereignisse (z. B. 65 mm in Kamen) zeigten das Risiko punktueller Überflutungen trotz der Dürre, während die Rheinpegel auf historisch niedrige Stände fielen.
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shokokoart
Ausgesprochen warm, sonnenscheinreich und beim Niederschlag mit zwei Gesichtern – der August 2026
Im August 2026 war das Wetter in Nordrhein‑Westfalen durch ein abermals überdurchschnittlich warmes Monatsmittel geprägt. Insgesamt verlief die erste Monatshälfte, der Wetterlage aus dem Juli folgend, überwiegend heiß und weitgehend trocken, die zweite dagegen deutlich regenreicher und unbeständiger. Um die Monatsmitte herum wurde die heiße und trockene Luft nach und nach von einer Tiefdrucklage von Westen her verdrängt, die landesweit auch Gewitter mit sich brachte. Die Gewitter waren zum Teil sehr kräftig und lieferten zusätzlich Hagel und Sturmböen. Nächtliche Abkühlungen führten in der zweiten Monatshälfte örtlich zu einstelligen Temperaturen - eine angenehme Erfrischung nach dem bisherigen Sommer. In der ersten Augusthälfte verschärfte sich die anhaltende Dürre, die zu zahlreichen großen Waldbränden, insbesondere im Hürtgenwald und im Hohen Venn, führte und entlang des Rheins die Pegelstände auf historische Tiefstwerte fallen lies. Der Regen brachte hier in der zweiten Monatshälfte nur nach und nach Entspannung.
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