Neue Förderrunde des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ gestartet
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) hat am 1. April 2026 die fünfte Förderrunde des Bundesprogramms „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ gestartet. Dafür stehen insgesamt 80 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Klima- und Transformationsfonds (KTF) zur Verfügung. Städte und Gemeinden in ganz Deutschland können bis zum 30. Juni 2026 Projektvorschläge einreichen.
Mit dem 2020 erstmals aufgelegten Bundesprogramm unterstützt das Bundesbauministerium gezielt eine klimagerechte Entwicklung von Kommunen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau und der Stärkung der sogenannten blau-grünen Infrastruktur. Förderfähig sind vegetabile und bauliche Investitionen sowie investitionsvorbereitende und projektbegleitende Maßnahmen in urbanen und ländlichen Grün- und Freiräumen, die diese in ihrer Vitalität und Funktionsvielfalt erhalten und weiterentwickeln. Ziel ist es, Grün- und Freiräume in Städten und ländlichen Regionen zu erhalten, zu stärken und vielfältiger nutzbar zu machen. So unterstützt der Bund mit dem Programm die Kommunen dabei, ihre Infrastrukturen und öffentlichen Räume besser an die Folgen des Klimawandels anzupassen und widerstandsfähiger zu gestalten.
Städte und Gemeinden sind aufgerufen, geeignete Projekte bei dem mit der Umsetzung des Programms betrauten Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einzureichen.
Die Projekteinreichung erfolgt über easy-Online dem Portal zur Beantragung von Fördermitteln des Bundes. Die Auswahl der Förderprojekte erfolgt durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages.
Weitere Einzelheiten finden Sie unter:
Schriftliche Anfragen an: klima-raeume@bbr.bund.de
Telefonische Auskunft Montag - Donnerstag von 9 - 14 Uhr unter: 030 18401 1777
Hier finden Sie die Pressemitteilung des BMWSB.
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