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Hier finden Sie aktuelle Meldungen, den Klima-Newsletter sowie ein umfangreiches Downloadangebot (z.B. Infomaterial in Form von Diagrammen und Grafiken, Datenblätter zum Klimawandel oder Publikationen) rund um die Themen Klimawandel und Klimafolgenanpassung.
Klima NRW Aktuelles
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Rekordwärme bei viel Sonne – der Juni 2026
Der Juni 2026 präsentierte sich in Nordrhein-Westfalen als außergewöhnlich warmer und sonnenscheinreicher Sommermonat. Grund dafür war eine historischen Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die infolge einer ausgeprägten Omega-Wetterlage (Hitzeglocke) entstehen konnte. Anfang Juni dominierten noch Tiefausläufer mit einem großräumigen Gewitteraufzug und lokalem Unwetterpotenzial. Am 16. und 17.06. zog eine Warmfront mit schwül-heißen Luftmassen und vereinzelten Hitzegewittern über das Land hinweg. Im letzten Juni-Drittel steigerte sich die Hitzewelle zu einem Stresstest von bisher unbekannter Intensität und Länge. Die Notaufnahmen und Rettungskräfte hatten alle Hände voll zu tun und voraussichtlich hat es in diesem Zeitraum viele hitzebedingte Todesfälle gegeben - allein in Köln verstarben am letzten Juniwochenende viermal mehr Menschen als "normal". Erst am 29.06. endete für NRW diese Hitzewelle. Insgesamt gab es verbreitet 11 Heiße Tage in Folge mit Temperaturmaxima am Freitag, den 26.06., von bis zu 40 °C am Rhein - einer neuer Juni-Rekord. Es ist davon auszugehen, dass durch die globale Erderwärmung solche Hitzewellen in Zukunft immer gewöhnlicher werden, sofern die globalen Klimaschutzanstrengungen nicht weiter intensiviert werden.
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2. Klimaanpassungs-Café NRW Spezial zur Richtlinienförderung Klimaanpassung.Kommunen.NRW am 13. Juli 2026
Nach dem erfolgreichen ersten Klimaanpassungs-Café Spezial folgt im Juli direkt das nächste.
Die Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW lädt zur zweiten Spezialausgabe des Klimaanpassungs-Cafés NRW ein. Die Onlineveranstaltung findet am Montag, 13. Juli 2026 von 09:30 Uhr bis ca. 11:00 Uhr (wie gewohnt online via Webex) statt und behandelt die Richtlinienförderungen "Klimaanpassung.Kommunen.NRW".
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fotolia K.-U. Häßler
Wechselhaft, sonnig und wärmer als üblich – der Frühling 2026
Der Frühling 2026 war in Nordrhein-Westfalen durch einen ausgeprägten Witterungswechsel zwischen Phasen stabilen Hochdruckwetters und zeitweise markanten Tiefdruckeinflüssen geprägt. In allen drei Monaten lag die Durchschnittstemperatur deutlich über sämtlichen Vergleichsperioden. Die Verteilung des Niederschlags war insgesamt ausgeglichen, extreme Trocken- oder Regenperioden blieben aus, wobei der Mai jedoch insgesamt sehr nass und März und April eher zu trocken ausfielen. Im März und April dominierten überwiegend Hochdruckeinflüsse, die für viel Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten. Diese wurden jedoch durch kühle Nächte mit örtlich leichtem Frost bis etwa -3 Grad, besonders in den Tal- und Muldenlagen des Sauerlandes, begleitet. Die erste hochsommerliche Phase des Jahres stellte sich im letzten Maidrittel ein. Dagegen traten vor allem Ende März markante Sturmböen und im Mai auch erste heftige Gewitter mit Starkregen und teils orkanartigen Böen auf. Diese kontrastreichen Wetterabschnitte führten zu größeren Temperaturschwankungen - während örtlich letzte Nachtfröste auftraten, wurden auch die ersten heißen Tage und Tropennächte registriert.
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