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Hier finden Sie aktuelle Meldungen, den Klima-Newsletter sowie ein umfangreiches Downloadangebot (z.B. Infomaterial in Form von Diagrammen und Grafiken, Datenblätter zum Klimawandel oder Publikationen) rund um die Themen Klimawandel und Klimafolgenanpassung.
Klima NRW Aktuelles
shokokoart
Ausgesprochen warm, sonnenscheinreich und beim Niederschlag mit zwei Gesichtern – der August 2026
Im August 2026 war das Wetter in Nordrhein‑Westfalen durch ein abermals überdurchschnittlich warmes Monatsmittel geprägt. Insgesamt verlief die erste Monatshälfte, der Wetterlage aus dem Juli folgend, überwiegend heiß und weitgehend trocken, die zweite dagegen deutlich regenreicher und unbeständiger. Um die Monatsmitte herum wurde die heiße und trockene Luft nach und nach von einer Tiefdrucklage von Westen her verdrängt, die landesweit auch Gewitter mit sich brachte. Die Gewitter waren zum Teil sehr kräftig und lieferten zusätzlich Hagel und Sturmböen. Nächtliche Abkühlungen führten in der zweiten Monatshälfte örtlich zu einstelligen Temperaturen - eine angenehme Erfrischung nach dem bisherigen Sommer. In der ersten Augusthälfte verschärfte sich die anhaltende Dürre, die zu zahlreichen großen Waldbränden, insbesondere im Hürtgenwald und im Hohen Venn, führte und entlang des Rheins die Pegelstände auf historische Tiefstwerte fallen lies. Der Regen brachte hier in der zweiten Monatshälfte nur nach und nach Entspannung.
weiterlesenNächste Anwenderschulung zum Klimaatlas NRW beim BEW am 8. Oktober 2026
Es ist wieder soweit, am Donnerstag, den 08. Oktober 2026 findet beim BEW in Essen von 09:30 Uhr - 15:00 Uhr die zweite Klimaatlas-Anwenderschulung dieses Jahres statt. Wie immer werden die einzelnen Funktionen, Handlungsfelder und Tools des Klimaatlas sowie die damit verbundenen Nutzungsmöglichkeiten detailliert vorgestellt und anhand von praktischen Beispielaufgaben durch die Teilnehmenden angewendet.
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LANUK NRW
So trocken wie nie zuvor – der Juli 2026
Die Witterung des Juni hat sich auch im Juli 2026 in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Durch meist beständiges Hochdruckwetter dominierten über weite Strecken sonnige und sehr trockene Witterungsabschnitte. Niederschläge blieben vielfach auf einzelne lokale Schauer oder Gewitter beschränkt, wobei diese häufiger in Ost- und Südwestfalen und seltener im Rheinland auftraten. Unterm Strich hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in NRW in einem Juli nie weniger Niederschlag gegeben als 2026. Dazu lagen die Lufttemperaturen wie gewohnt deutlich über dem langjährigen Mittel, begleitet von einer erneut überdurchschnittlich hohen Sonnenscheindauer. Die anhaltende Trockenheit führte zu einer weiteren Verschärfung des Niederschlagsdefizits und begünstigte die Austrocknung der Böden sowie eine zunehmende Belastung von Vegetation und Wasserhaushalt. Mit neuen Tiefstständen am Rhein wurde der bisherige Tiefstwert vom Oktober 2018 in diesem Juli unterboten. Es bleibt abzuwarten, wie lange die aktuelle Trockenheit noch anhält. Insgesamt setzte der Juli die bereits zuvor beobachtete Entwicklung hin zu einem warmen und trockenen Sommer klar fort.
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