Klima NRW Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Meldungen des LANUK rund um das Thema Klimawandel und Klimafolgenanpassung in NRW.


Der Witterungsverlauf im Überblick

Eine tabellarische Übersicht über die klimatische Einordnung aller Monate, Jahreszeiten und Jahre, die im Folgenden unter "Aktuelle Inhalte" zu finden sind, können Sie hier einsehen.

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Symbolbild AnpaSp Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG)

Neues Förderfenster zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen ab Oktober geöffnet

Kalender Icon08.09.2026
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Das Bundesumweltministerium öffnet in der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo) ein neues Förderfenster. 

Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können Förderanträge für Anschlussprojekte im Förderschwerpunkt 2 gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist also, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.

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Waldbrandgefahr Animaflora PicsStock - 264762736 - stock.adobe.com

Temperaturrekord eingestellt, historische Hitzwelle und außergewöhnliche Trockenheit – der Sommer 2026

Kalender Icon04.09.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Der Sommer 2026 in Nordrhein‑Westfalen war geprägt von ausgiebiger Hitze, weit verbreiteter Trockenheit mit spürbaren Auswirkungen auf die Wasserstände in Flüssen und Böden, der Vegetation und der Infrastruktur, bei nur wenigen lokalen Unwettern. Der Juni brachte eine historische Hitzewelle nach NRW und ungleich verteilte Niederschläge, der Juli verlief in drei Phasen von unbeständig bis heiß und trocken und auch der August verlief nach diesem Muster zweigeteilt. 

Vegetation und Böden litten unter akutem Wassermangel, vermehrte Borkenkäfer‑ und Pilzbefälle sowie erhöhter Waldbrandgefahr. Lokale Starkregenereignisse (z. B. 65 mm in Kamen) zeigten das Risiko punktueller Überflutungen trotz der Dürre, während die Rheinpegel auf historisch niedrige Stände fielen.

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Niedrigwasser am Rhein shokokoart

Ausgesprochen warm, sonnenscheinreich und beim Niederschlag mit zwei Gesichtern – der August 2026

Kalender Icon04.09.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Im August 2026 war das Wetter in Nordrhein‑Westfalen durch ein abermals überdurchschnittlich warmes Monatsmittel geprägt. Insgesamt verlief die erste Monatshälfte, der Wetterlage aus dem Juli folgend, überwiegend heiß und weitgehend trocken, die zweite dagegen deutlich regenreicher und unbeständiger. Um die Monatsmitte herum wurde die heiße und trockene Luft nach und nach von einer Tiefdrucklage von Westen her verdrängt, die landesweit auch Gewitter mit sich brachte. Die Gewitter waren zum Teil sehr kräftig und lieferten zusätzlich Hagel und Sturmböen. Nächtliche Abkühlungen führten in der zweiten Monatshälfte örtlich zu einstelligen Temperaturen - eine angenehme Erfrischung nach dem bisherigen Sommer. In der ersten Augusthälfte verschärfte sich die anhaltende Dürre, die zu zahlreichen großen Waldbränden, insbesondere im Hürtgenwald und im Hohen Venn, führte und entlang des Rheins die Pegelstände auf historische Tiefstwerte fallen lies. Der Regen brachte hier in der zweiten Monatshälfte nur nach und nach Entspannung.

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Klimaatlas NRW LANUK NRW

Nächste Anwenderschulung zum Klimaatlas NRW beim BEW am 8. Oktober 2026

Kalender Icon31.08.2026
Newspaper Icon Veranstaltung

Es ist wieder soweit, am Donnerstag, den 08. Oktober 2026 findet beim BEW in Essen von 09:30 Uhr - 15:00 Uhr die zweite Klimaatlas-Anwenderschulung dieses Jahres statt. Wie immer werden die einzelnen Funktionen, Handlungsfelder und Tools des Klimaatlas sowie die damit verbundenen Nutzungsmöglichkeiten detailliert vorgestellt und anhand von praktischen Beispielaufgaben durch die Teilnehmenden angewendet. 

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Boden mit Trockenrissen LANUK NRW

So trocken wie nie zuvor – der Juli 2026

Kalender Icon03.08.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Die Witterung des Juni hat sich auch im Juli 2026 in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Durch meist beständiges Hochdruckwetter dominierten über weite Strecken sonnige und sehr trockene Witterungsabschnitte. Niederschläge blieben vielfach auf einzelne lokale Schauer oder Gewitter beschränkt, wobei diese häufiger in Ost- und Südwestfalen und seltener im Rheinland auftraten. Unterm Strich hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in NRW in einem Juli nie weniger Niederschlag gegeben als 2026. Dazu lagen die Lufttemperaturen wie gewohnt deutlich über dem langjährigen Mittel, begleitet von einer erneut überdurchschnittlich hohen Sonnenscheindauer. Die anhaltende Trockenheit führte zu einer weiteren Verschärfung des Niederschlagsdefizits und begünstigte die Austrocknung der Böden sowie eine zunehmende Belastung von Vegetation und Wasserhaushalt. Mit neuen Tiefstständen am Rhein wurde der bisherige Tiefstwert vom Oktober 2018 in diesem Juli unterboten. Es bleibt abzuwarten, wie lange die aktuelle Trockenheit noch anhält. Insgesamt setzte der Juli die bereits zuvor beobachtete Entwicklung hin zu einem warmen und trockenen Sommer klar fort.

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