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Weiterhin wechselhaft und daher erneut durchschnittlich – der Juli 2024
Nachdem bereits der Juni sehr wechselhaft war, setzte sich diese Witterung im Juli fort. Auf kurze warme, teils heißen Phasen folgte schnell wieder eine Abkühlung, die häufig mit Starkregen und Gewittern einherging. Insbesondere im Münsterland und in Ostwestfalen fielen diese auch stärker aus und richteten entsprechende Schäden an. Eine stabile Hochdruckwetterlage, wie wir sie in den vergangenen Jahren häufig erlebt haben, stellte sich nicht ein. Somit lag der Juli letztlich weitgehend im Durchschnitt des aktuellen Klimamittels.
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Zu warm, zu trüb und vom Niederschlag her ausgeglichen – der Herbst 2025
Anders als in einigen der letzten Jahre kam der Herbst 2025 tatsächlich herbstlich daher. Dies lässt sich vor allem daran festmachen, dass er nicht nur gefühlt, sondern auch gemessen recht trüb war. Insbesondere der Oktober, der häufig noch lange Schönwetterphasen bringt, verzeichnete in diesem Jahr eine deutlich unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer, die auch von den leicht positiven Werten im September und November nicht ausgeglichen werden konnten. Damit verbunden ist sicherlich das Gefühl, dass der Herbst 2025 auch deutlich zu nass war, aber hier trügt der Schein. Dieser Herbst landet nach den beiden sehr nassen Jahren 2023 und 2024 ziemlich genau im Durchschnitt, was die Niederschlagsummen angeht. Trockene und nassere Phasen wechselten sich immer wieder ab und abgesehen von dem regionalen Starkregenereignis im September im Rheinland blieben große Regenmengen weitgehend aus. Insbesondere der November war, wie schon viele Monate in diesem Jahr, wieder deutlich zu trocken.
Keine "Überraschungen" gab es dagegen bei der Temperatur. Hier lagen alle drei Monate deutlich im Plus, so dass der Herbst 2025 noch knapp in den Top Ten landete. In Bezug auf Temperaturen und Kenntage ging dem Sommer in diesem Jahr, anders als in zahlreichen Jahren zuvor, vergleichsweise schnell die Puste aus und auch der erste Schnee fiel in diesem Jahr im November wieder früher als in einigen der Jahre zuvor.
weiterlesenBaumAdapt und TreeCop in Essen
Die Auswirkungen des Klimawandels stellen veränderte Anforderungen an die Vegetationstechnik, Baumartenwahl und den Schutz von Stadtbäumen. Die Stadt Essen hat zusammen mit dem Institut für Raumplanung der TU Dortmund (IRPUD) von Januar 2018 bis Dezember 2020 im Rahmen des Projektes „BaumAdapt“ die Notwendigkeit der Veränderung des urbanen Baumbestandes untersucht, damit dieser widerstandsfähiger gegen extreme Windereignisse ist sowie die Ökosystemleistungen erhalten werden können. Zusätzlich zielte das Projekt auf den Schutz kritischer Infrastrukturen und die Anforderungen an ein Monitoring der Ökosystemleistungen von Stadtbaumbeständen ab. Das Folgeprojekt „TreeCop“ diente der Entwicklung eines fernerkundlichen und Sensorik-basierten Monitoringinstrumentes zur laufenden Bewertung des Trockenstresses urbaner Baum- und Waldbestände zwecks Ableitung optimaler Bewässerungsstrategien vor dem Hintergrund der Dürreperiode in den Jahren 2018 und 2019 und wurde von September 2020 bis Dezember 2022 in Zusammenarbeit mit der Universität Trier durchgeführt.
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Sehr sonnig und überwiegend trocken – der Mai 2025
Mit dem Mai 2025 endet bereits der meteorologische Frühling. Ähnlich wie seine Vorgängermonate war er zu warm, aber weiterhin nicht extrem, und erneut sehr sonnig. Beim Niederschlag bleibt vor allem die Trockenheit der ersten zwei Monatsdekaden in Erinnerung, gegen Ende jedoch gab es erneut einen eher wechselhaften Witterungsabschnitt, der die Trockenheit ein wenig lindern konnte.
Knapp drei Wochen lang sah es im diesjährigen Mai danach aus, als würde er als einer der trockensten in die Geschichte eingehen, Meldungen von Waldbränden wurden wieder häufiger, dann jedoch stellte sich die Wetterlage um, Tiefdruckgebiete übernahmen zunehmend das Geschehen und es kam - nicht unüblich für Ende Mai - zu einigen stärkeren Regenfällen und auch Unwettern, die aber, wie fast immer, vor allem lokal auftraten und entsprechend für Schäden sorgten. Diese beeinflussten die Niederschlagsstatistik jedoch wesentlich.
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Viel zu warm, trocken, sonnig – der Februar 2023
Ein mittlerweile vertrautes Bild. Wie viele der letzten Monate zeigte sich auch der Februar 2023 trotz anfänglicher Niederschläge aufgrund einer beständigen Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa sehr warm und trocken.
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