Start der Kommunalberatung Klimafolgenanpassung
Wie bereits mehrfach berichtet wurde und anhand der vierten Kachel auf der Klimaatlas-Startseite unschwer zu erkennen ist, haben wir mit Beginn des neuen Jahres die Kommunalberatung zur Klimafolgenanpassung für NRW übernommen. Wir freuen uns über und auf diese neue Aufgabe, um künftig noch stärker mit den Akteurinnen und Akteuren der Klimafolgenanpassung in NRW und darüber hinaus zusammenarbeiten zu können.
Mit der Übernahme der Kommunalberatung durch das LANUV kann diese für Nordrhein-Westfalens Städte, Gemeinden und Kreise wichtige Servicefunktion dauerhaft verstetigt und inhaltlich flexibel weiterentwickelt werden. Wichtig ist es uns dabei auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse einzugehen und Ihnen als Partner in Fragen des Klimawandels und der Klimafolgenanpassung noch mehr als bisher vertrauensvoll zur Seite stehen zu können. Dabei setzen wir vor allem auch auf die Verzahnung mit unseren bisherigen Angeboten rund um den Klimaatlas. Um das Ganze auch personell darstellbar zu gestalten, können wir zwei neue Kollegen in begrüßen, die das bisherige Klimaatlas-Team bei der neuen Aufgabe unterstützen werden.
Sie sind neu im Themenfeld Klimafolgenanpassung, sollen dieses in Ihrer Kommunen voranbringen und fragen sich wo sie ansetzen sollen? Sie haben bereits ein Konzept, diverse Analysekarten und versuchen in all diesen Daten einen "Pack an" für die nächsten Schritte Ihrer Agenda zu finden? Sie haben eine Projektidee suchen aber nach einer Finanzierungsmöglichkeit bzw. dem passenden Fördertopf oder fragen sich ob die neue Förderbekanntmachung geeignet für Ihre Idee ist? Sie wünschen sich mehr Unterstützung durch Ihre Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung, haben aber den Eindruck, dass Ihre Belange bisher nicht richtig wahrgenommen werden? Oder sind Sie der Meinung, dass auch die Politik in Ihrer Kommune einmal zu den Folgen des Klimawandels und den damit verbundenen Herausforderungen sensibilisiert werden müsste? – Mit all diesen und natürlich weiteren Fragen können Sie sich zukünftig nun an uns wenden. Die Beratung umfasst ähnlich wie bisher eine Einstiegs- und Orientierungsberatung, die Beratung zur Umsetzung von Maßnahmen, eine Förderberatung sowie die Sensibilisierung politischer Gremien. Hinzukommend werden wir künftig auch die Vernetzungsaktivitäten innerhalb NRWs wieder stärker aufnehmen.
Dabei beraten wir wie gewohnt sowohl schriftlich, per Telefon, per Video oder wir kommen für ein Hintergrund- oder Strategiegespräch, einen Vortrag oder einen Workshop zu Ihnen. Je nach Fragestellung und Bedarfen werden wir Sie individuell beraten. Wichtige Informationen zur Kommunalberatung werden wir künftig auch über unseren Newsletter kommunizieren.
Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die bisherige Internetseite der Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW zum Jahresende 2023 abgeschaltet wurde. Der neue Internetauftritt wurde in den Klimaatlas integriert! Diesen erreichen Sie grundsätzlich über neue vierte Kachel, oder von extern über die neue Adresse der www.kommunalberatung-klimaanpassung.nrw.de. Die Seite befindet sich zurzeit noch im Aufbau. Sie erreichen uns mit Ihren Anfragen natürlich schriftlich per Mail an die bekannte Adresse klimaatlas@lanuv.nrw.de oder über unser neues Kontaktformular sowie telefonisch unter 02361 305-6387.
Unser Kommunalberatungsangebot werden wir zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer Onlineveranstaltung vorstellen. Darüber halten wir Sie wie üblich an dieser Stelle auf dem Laufenden.
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Klimaatlas NRW
Neue Funktionen für Hintergrundkarten freigeschaltet
Am Dienstag, den 14.07.2026 erfolgte eine weitere Aktualisierung der Kartenanwendung des Klimaatlas NRW. Neben den auf den neuesten Stand gebrachten Karten des Handlungsfeldes Konzepte vor Ort, wurde nun auch die von den Nutzerinnen und Nutzern lange gewünschte Erweiterung bzw. Weiterentwicklung der Hintergrundkarten um zuschaltbare Layer der verschiedenen Gebietskulissen sowie verschiedener sozialer Einrichtungen durchgeführt.
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Rekordwärme bei viel Sonne – der Juni 2026
Der Juni 2026 präsentierte sich in Nordrhein-Westfalen als außergewöhnlich warmer und sonnenscheinreicher Sommermonat. Grund dafür war eine historischen Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die infolge einer ausgeprägten Omega-Wetterlage (Hitzeglocke) entstehen konnte. Anfang Juni dominierten noch Tiefausläufer mit einem großräumigen Gewitteraufzug und lokalem Unwetterpotenzial. Am 16. und 17.06. zog eine Warmfront mit schwül-heißen Luftmassen und vereinzelten Hitzegewittern über das Land hinweg. Im letzten Juni-Drittel steigerte sich die Hitzewelle zu einem Stresstest von bisher unbekannter Intensität und Länge. Die Notaufnahmen und Rettungskräfte hatten alle Hände voll zu tun und voraussichtlich hat es in diesem Zeitraum viele hitzebedingte Todesfälle gegeben - allein in Köln verstarben am letzten Juniwochenende viermal mehr Menschen als "normal". Erst am 29.06. endete für NRW diese Hitzewelle. Insgesamt gab es verbreitet 11 Heiße Tage in Folge mit Temperaturmaxima am Freitag, den 26.06., von bis zu 40 °C am Rhein - einer neuer Juni-Rekord. Es ist davon auszugehen, dass durch die globale Erderwärmung solche Hitzewellen in Zukunft immer gewöhnlicher werden, sofern die globalen Klimaschutzanstrengungen nicht weiter intensiviert werden.
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2. Klimaanpassungs-Café NRW Spezial zur Richtlinienförderung Klimaanpassung.Kommunen.NRW am 13. Juli 2026
Nach dem erfolgreichen ersten Klimaanpassungs-Café Spezial folgt im Juli direkt das nächste.
Die Kommunalberatung Klimafolgenanpassung NRW lädt zur zweiten Spezialausgabe des Klimaanpassungs-Cafés NRW ein. Die Onlineveranstaltung findet am Montag, 13. Juli 2026 von 09:30 Uhr bis ca. 11:00 Uhr (wie gewohnt online via Webex) statt und behandelt die Richtlinienförderungen "Klimaanpassung.Kommunen.NRW".
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