Wohnviertel im Wandel

Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen über das Programm "Wohnviertel im Wandel"

Kalender Icon16.12.2022

Über das neue EFRE-Förderprogramm "Wohnviertel im Wandel" des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung (MHKBD) gibt es die Möglichkeit sich die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahme fördern zu lassen. Das Programm unterstützt Kommunen bei ihren Vorhaben, Stadtteile und Ortsteile aufzuwerten, in denen sich ökonomische, soziale, demographische, städtebauliche und ökologische Herausforderungen konzentrieren. Schwerpunkte beim Mitteleinsatz werden dabei auf die Themen „Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ und „nachhaltige Entwicklung“ gelegt. In diesem Kontext sollen insbesondere die Neunutzung von Brachflächen, die Herstellung natürlicher städtischer Grünräume und die Modernisierung der Gemeinbedarfsinfrastruktur mit ambitionierten energetischen Standards vorangetrieben werden.

Förderfähig sind investive Baumaßnahmen, insbesondere die

  • Entwicklung und Aufbereitung von Brach- und Konversionsflächen zu stadtentwicklungspolitischen Zwecken,
  • Generationengerechte und klimafreundliche Aufwertung bestehender und Herstellung neuer öffentlicher Grün- und Freiflächen (zum Beispiel Parkanlagen, Entsiegelung von öffentlich zugänglichen Schulhöfen, Spiel- und Freizeitanlagen),
  • Verbesserung des öffentlichen Raumes/Wohnumfeldes (Straßen, Wege, Plätze inklusive Begleitgrün),
  • Modernisierung und Herstellung öffentlicher Gemeinbedarfseinrichtungen für Zwecke der Begegnung, der kulturellen oder sozialen Versorgung, der außerschulischen Bildung und des Sports sowie zur Integration von Zuwanderern (zum Beispiel Stadtteilbibliotheken, Musikschulen, Volkshochschulen, Schwimmbäder).

Der Aufruf richtet sich an Kommunen. Es ist zu beachten, dass die beantragten Maßnahmen Teil von ganzheitlichen integrierten Handlungs- bzw. Entwicklungskonzepten sein müssen, die vom Rat der Kommune beschlossen worden sind.

Insgesamt gibt es drei Einreichungsrunden mit den folgenden Fristen:

Einreichungsrunde 1 bis 31.12.2022
Einreichungsrunde 2 bis 30.09.2023
Einreichungsrunde 3 bis 30.09.2024

Hier geht es direkt zur Förderbekanntmachung.

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Trotz winterlichem Mittelteil zu warm und zu trocken – der Winter 2025/2026

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Alles in allem war der Winter 2025/2026 zu warm, deutlich zu trocken und leicht überdurchschnittlich sonnig.

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Sonnenuntergang bei blauem Himmel YODCHAI234226207 - stock.adobe.com

Ziemlich mild, aber regnerisch und vergleichsweise trüb – der Februar 2026

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Der Februar 2026 startete landesweit ziemlich mild; zur Monatsmitte gingen die Temperaturen noch einmal kurz auf winterliches Niveau zurück, um dann in einem vorfrühlingshaften Finale zu enden, wodurch die letztendliche positive Temperaturabweichung recht groß ausfiel. Besonders warm wurde es dabei z. B. in Geilenkirchen und Duisburg, mit einer Durchschnittstemperatur von jeweils 6,7 °C. Zum Monatsende hin wurden örtlich Spitzentemperaturen von über 20 °C erreicht. Dabei war der letzte Wintermonat um die Monatsmitte herum, insbesondere im Süden und Westen des Landes, von kontinuierlichen Niederschlägen geprägt. Bedingt auch durch große Niederschlagsmengen im Südwesten Deutschlands, führte der Rhein in der dritten Monatsdekade reichlich Wasser und ließ die Pegel steigen, jedoch ohne dass sich dabei ein größeres Hochwasser entwickelte. Daraus folgend zeigte sich die Sonne in diesem Februar verhältnismäßig selten, auf leicht unterdurchschnittlichem Niveau. Besonders trüb war es z. B. in Bad Berleburg im Rothaargebirge: an der dortigen DWD-Messstation in Stünzel schien in diesem Februar die Sonne nur 35 Stunden lang, was lediglich 44 Prozent des üblichen Ortsdurchschnitts beträgt.

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