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LfGA veröffentlicht Arbeitshilfen „Kommunale Hitzeaktionsplanung in NRW“

Kalender Icon02.09.2025
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Heiße Tage, tropische Nächte und Hitzewellen können die Lebensqualität in den Städten und Kreisen von Nordrhein-Westfalen erheblich beeinträchtigen. Hitze betrifft die gesamte Bevölkerung, insbesondere für Kinder, vorerkrankte Personen und Ältere stellt sie ein ernstes Gesundheitsrisiko dar. Die jetzt vom Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen (LfGA NRW) veröffentlichten Arbeitshilfen für die kommunale Hitzeaktionsplanung in NRW wurden in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der nordrhein-westfälischen Kommunen und des Gesundheitswesens entwickelt. Sie sollen die Kommunen dabei unterstützen, die negativen Auswirkungen von Hitze zu reduzieren.

Die jetzt veröffentlichten Arbeitshilfen sollen nordrhein-westfälischen Kommunen als Orientierung bei der Erstellung und Umsetzung von Hitzeaktionsplanungen dienen. 

Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben sich bereits auf den Weg gemacht, um den Hitzeschutz zu stärken. 17 von diesen Kommunen haben Hitzeaktionspläne erarbeitet. Die jetzt veröffentlichten Arbeitshilfen wenden sich an alle Kommunen – egal ob sie noch ganz am Anfang stehen, sich mitten in den Planungen befinden oder bereits vorhandene Pläne umsetzen. Die Arbeitshilfen zeigen kommunale Handlungsspielräume auf und ermöglichen eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Thema.

So können auf Grundlage von kommunalen Hitzeaktionsplanungen bedarfsgerechte Maßnahmen, wie zum Beispiel die Bereitstellung von Informationen für die Bevölkerung, Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum, Checklisten für Großveranstaltungen oder Schulungen für das Personal in Krankenhäusern oder Pflegeheimen systematisch und strukturiert geplant und verankert werden.

Die Arbeitshilfen stehen ab sofort auf den Webseiten des Landesamtes kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Wechselhaft, sonnig und wärmer als üblich – der Frühling 2026

Kalender Icon05.06.2026
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Der Frühling 2026 war in Nordrhein-Westfalen durch einen ausgeprägten Witterungswechsel zwischen Phasen stabilen Hochdruckwetters und zeitweise markanten Tiefdruckeinflüssen geprägt. In allen drei Monaten lag die Durchschnittstemperatur deutlich über sämtlichen Vergleichsperioden. Die Verteilung des Niederschlags war insgesamt ausgeglichen, extreme Trocken- oder Regenperioden blieben aus, wobei der Mai jedoch insgesamt sehr nass und März und April eher zu trocken ausfielen. Im März und April dominierten überwiegend Hochdruckeinflüsse, die für viel Sonnenschein und milde Temperaturen sorgten. Diese wurden jedoch durch kühle Nächte mit örtlich leichtem Frost bis etwa -3 Grad, besonders in den Tal- und Muldenlagen des Sauerlandes, begleitet. Die erste hochsommerliche Phase des Jahres stellte sich im letzten Maidrittel ein. Dagegen traten vor allem Ende März markante Sturmböen und im Mai auch erste heftige Gewitter mit Starkregen und teils orkanartigen Böen auf. Diese kontrastreichen Wetterabschnitte führten zu größeren Temperaturschwankungen - während örtlich letzte Nachtfröste auftraten, wurden auch die ersten heißen Tage und Tropennächte registriert.

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Löwenzahl im Frühling AdobeStock_330354146

Warme Sonnenphasen treffen auf häufige Schauer – der Mai 2026

Kalender Icon03.06.2026
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Der Mai 2026 zeigte sich in Nordrhein-Westfalen als ein überdurchschnittlich warmer, sehr nasser und trotzdem sonnenscheinreicher Monat mit ausgeprägten Witterungskontrasten. Der Witterungsverlauf war geprägt von starken Gegensätzen zwischen hochdruckbestimmten Warmluftphasen und turbulenten Tiefdruckeinflüssen mit teils unwetterartigen Gewittern. Bereits zu Monatsbeginn sorgten regional kräftige Gewitter mit Starkregen bis 50 l/qm für lokale Überflutungen, während Mitte Mai - rund um die Eisheiligen - sogar noch einmal kurzzeitig Schneefall in den Höhenlagen auftrat. Das letzte Monatsdrittel brachte dann erstmals in diesem Jahr hochsommerliche Temperaturen nach NRW, ehe landesweit kräftige Gewitter mit Sturmböen bis 110 km/h den Monatsabschluss bildeten. Diese Dynamik führte zu einer Häufung von Extremereignissen bei insgesamt überdurchschnittlichen Temperatur- und Sonnenscheinwerten.

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Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW LANUK NRW

Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW aktualisiert

Kalender Icon01.06.2026
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Seit heute steht allen in der Klimaanpassung Aktiven im Land Nordrhein-Westfalen eine aktualisierte Version unseres Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW-Dokuments im Kommunalberatungsbereich des Klimaatlas zur Verfügung. Der Wegweiser richtet sich insbesondere an alle neu für das Thema Klimaanpassung Zuständigen und soll Orientierung beim Einstieg in die Arbeit bieten.

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