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Förderprogramm Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo) startet in die nächste Runde

Kalender Icon10.09.2024
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Vom 1. Oktober bis 15. Dezember 2024 können soziale Einrichtungen und deren Trägerinnen und Träger finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise beantragen. 

Die Förderung „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ (AnpaSo) startet in die nächste Runde. Vom 1. Oktober bis 15. Dezember 2024 können soziale Einrichtungen und deren Trägerinnen und Träger finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen der Klimakrise beantragen. Die Förderrichtlinie richtet sich gezielt an Einrichtungen, in denen Menschen betreut werden, die besonders unter den Folgen der Klimaerwärmung leiden. Dazu zählen unter anderem  Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Unterkünfte für Obdachlose und Geflüchtete.

Die Förderrichtlinie richtet sich bundesweit an Kommunen, gemeinnützige Vereinigungen sowie Organisationen und Unternehmen im Gesundheits-, Pflege- und Sozialsektor. Das Bundesumweltministerium fördert ganzheitliche Klimaanpassungskonzepte sowie die Umsetzung von konzeptbasierten und vorbildhaften investiven Maßnahmen. So werden soziale Einrichtungen dabei unterstützt, sich gegen die Folgen der Klimakrise zu wappnen.

Als übergreifender Ansatz werden dabei vor allem solche Maßnahmen zur Klimaanpassung gezielt gefördert, die auch dem Klimaschutz, der Biodiversität, dem Speichern von Regenwasser, der Verbesserung der Luftqualität oder dem Lärmschutz dienen. Derartige sogenannte naturbasierte Maßnahmen, wie etwa Gründächer, Bepflanzungen, Entsiegelungen oder die Anlage von Wasserflächen tragen sowohl zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen der Klimakrise als auch zum natürlichen Klimaschutz bei. Durch ihren Modellcharakter und die Nutzung bestehender Netzwerke sollen die geförderten Vorhaben zur Nachahmung anregen.

Den Fördersteckbrief von Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen finden Sie in unserem Förder-Navi.

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Symbolbild AnpaSp Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG)

Neues Förderfenster zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen ab Oktober geöffnet

Kalender Icon08.09.2026
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Das Bundesumweltministerium öffnet in der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo) ein neues Förderfenster. 

Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können Förderanträge für Anschlussprojekte im Förderschwerpunkt 2 gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist also, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.

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Temperaturrekord eingestellt, historische Hitzwelle und außergewöhnliche Trockenheit – der Sommer 2026

Kalender Icon04.09.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Der Sommer 2026 in Nordrhein‑Westfalen war geprägt von ausgiebiger Hitze, weit verbreiteter Trockenheit mit spürbaren Auswirkungen auf die Wasserstände in Flüssen und Böden, der Vegetation und der Infrastruktur, bei nur wenigen lokalen Unwettern. Der Juni brachte eine historische Hitzewelle nach NRW und ungleich verteilte Niederschläge, der Juli verlief in drei Phasen von unbeständig bis heiß und trocken und auch der August verlief nach diesem Muster zweigeteilt. 

Vegetation und Böden litten unter akutem Wassermangel, vermehrte Borkenkäfer‑ und Pilzbefälle sowie erhöhter Waldbrandgefahr. Lokale Starkregenereignisse (z. B. 65 mm in Kamen) zeigten das Risiko punktueller Überflutungen trotz der Dürre, während die Rheinpegel auf historisch niedrige Stände fielen.

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Niedrigwasser am Rhein shokokoart

Ausgesprochen warm, sonnenscheinreich und beim Niederschlag mit zwei Gesichtern – der August 2026

Kalender Icon04.09.2026
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Im August 2026 war das Wetter in Nordrhein‑Westfalen durch ein abermals überdurchschnittlich warmes Monatsmittel geprägt. Insgesamt verlief die erste Monatshälfte, der Wetterlage aus dem Juli folgend, überwiegend heiß und weitgehend trocken, die zweite dagegen deutlich regenreicher und unbeständiger. Um die Monatsmitte herum wurde die heiße und trockene Luft nach und nach von einer Tiefdrucklage von Westen her verdrängt, die landesweit auch Gewitter mit sich brachte. Die Gewitter waren zum Teil sehr kräftig und lieferten zusätzlich Hagel und Sturmböen. Nächtliche Abkühlungen führten in der zweiten Monatshälfte örtlich zu einstelligen Temperaturen - eine angenehme Erfrischung nach dem bisherigen Sommer. In der ersten Augusthälfte verschärfte sich die anhaltende Dürre, die zu zahlreichen großen Waldbränden, insbesondere im Hürtgenwald und im Hohen Venn, führte und entlang des Rheins die Pegelstände auf historische Tiefstwerte fallen lies. Der Regen brachte hier in der zweiten Monatshälfte nur nach und nach Entspannung.

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