Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW LANUK NRW

Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW aktualisiert

Kalender Icon01.06.2026
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Seit heute steht allen in der Klimaanpassung Aktiven im Land Nordrhein-Westfalen eine aktualisierte Version unseres Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW-Dokuments im Kommunalberatungsbereich des Klimaatlas zur Verfügung. Der Wegweiser richtet sich insbesondere an alle neu für das Thema Klimaanpassung Zuständigen und soll Orientierung beim Einstieg in die Arbeit bieten.

Im sogenannten Wegweiser-Dokument erfahren Sie alles Wichtige zur Klimafolgenanpassung in NRW. Es soll Ihnen Orientierung beim Einstieg in den ggf. für Sie neuen Themenkomplex geben. Neben einem aktualisierten Überblick über unser Angebot, stellen wir Ihnen die wichtigsten Institutionen und Anlaufstellen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene vor und geben einen Überblick über interessante Dokumente und spannende Tools, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen sollen. 

Dieses Dokument, der Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW, ist nicht statisch, sondern wird bei entsprechenden Entwicklungen und Neuerungen fortlaufend aktualisiert.

Weitere aktuelle Inhalte

Aktuelle Meldungen Icon
Boden mit Trockenrissen LANUK NRW

So trocken wie nie zuvor – der Juli 2026

Kalender Icon03.08.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Die Witterung des Juni hat sich auch im Juli 2026 in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Durch meist beständiges Hochdruckwetter dominierten über weite Strecken sonnige und sehr trockene Witterungsabschnitte. Niederschläge blieben vielfach auf einzelne lokale Schauer oder Gewitter beschränkt, wobei diese häufiger in Ost- und Südwestfalen und seltener im Rheinland auftraten. Unterm Strich hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in NRW in einem Juli nie weniger Niederschlag gegeben als 2026. Dazu lagen die Lufttemperaturen wie gewohnt deutlich über dem langjährigen Mittel, begleitet von einer erneut überdurchschnittlich hohen Sonnenscheindauer. Die anhaltende Trockenheit führte zu einer weiteren Verschärfung des Niederschlagsdefizits und begünstigte die Austrocknung der Böden sowie eine zunehmende Belastung von Vegetation und Wasserhaushalt. Mit neuen Tiefstständen am Rhein wurde der bisherige Tiefstwert vom Oktober 2018 in diesem Juli unterboten. Es bleibt abzuwarten, wie lange die aktuelle Trockenheit noch anhält. Insgesamt setzte der Juli die bereits zuvor beobachtete Entwicklung hin zu einem warmen und trockenen Sommer klar fort.

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Starkregengefährdung Sozialer Einrichtungen Klimaatlas NRW

Neue Funktionen für Hintergrundkarten freigeschaltet

Kalender Icon15.07.2026
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Am Dienstag, den 14.07.2026 erfolgte eine weitere Aktualisierung der Kartenanwendung des Klimaatlas NRW. Neben den auf den neuesten Stand gebrachten Karten des Handlungsfeldes Konzepte vor Ort, wurde nun auch die von den Nutzerinnen und Nutzern lange gewünschte Erweiterung bzw. Weiterentwicklung der Hintergrundkarten um zuschaltbare Layer der verschiedenen Gebietskulissen sowie verschiedener sozialer Einrichtungen durchgeführt. 

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Hitze in der Stadt panthermedia.net_tomwang.jpg

Rekordwärme bei viel Sonne – der Juni 2026

Kalender Icon03.07.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Der Juni 2026 präsentierte sich in Nordrhein-Westfalen als außergewöhnlich warmer und sonnenscheinreicher Sommermonat. Grund dafür war eine historischen Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die infolge einer ausgeprägten Omega-Wetterlage (Hitzeglocke) entstehen konnte. Anfang Juni dominierten noch Tiefausläufer mit einem großräumigen Gewitteraufzug und lokalem Unwetterpotenzial. Am 16. und 17.06. zog eine Warmfront mit schwül-heißen Luftmassen und vereinzelten Hitzegewittern über das Land hinweg. Im letzten Juni-Drittel steigerte sich die Hitzewelle zu einem Stresstest von bisher unbekannter Intensität und Länge. Die Notaufnahmen und Rettungskräfte hatten alle Hände voll zu tun und voraussichtlich hat es in diesem Zeitraum viele hitzebedingte Todesfälle gegeben - allein in Köln verstarben am letzten Juniwochenende viermal mehr Menschen als "normal". Erst am 29.06. endete für NRW diese Hitzewelle. Insgesamt gab es verbreitet 11 Heiße Tage in Folge mit Temperaturmaxima am Freitag, den 26.06., von bis zu 40 °C am Rhein - einer neuer Juni-Rekord. Es ist davon auszugehen, dass durch die globale Erderwärmung solche Hitzewellen in Zukunft immer gewöhnlicher werden, sofern die globalen Klimaschutzanstrengungen nicht weiter intensiviert werden.

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