Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW LANUK NRW

Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW veröffentlicht

Kalender Icon12.12.2024
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Seit heute steht allen Klimaanpassung-Aktiven im Land Nordrhein-Westfalen der sogenannte Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW zur Verfügung. Dieser richtet sich insbesondere an alle neuen Klimaanpassungs-Tätigen und soll Orientierung beim Einstieg in die Arbeit bieten.

Im sogenannten Wegweiser-Dokument erfahren Sie alles Wichtige zur Klimafolgenanpassung in NRW. Es soll Ihnen Orientierung beim Einstieg in den ggf. für Sie neuen Themenkomplex geben. Neben einem Überblick über unser Angebot, stellen wir Ihnen die wichtigsten Institutionen und Anlaufstellen sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene vor und geben einen Überblick über die zentralen Dokumente und Tools, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen sollen. Dieses Dokument, der Wegweiser Klimafolgenanpassung NRW, ist nicht statisch, sondern wird bei entsprechenden Entwicklungen und Neuerungen fortlaufend aktualisiert.

Weitere aktuelle Inhalte

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Symbolbild AnpaSp Zukunft Umwelt Gesellschaft (ZUG)

Neues Förderfenster zur Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen ab Oktober geöffnet

Kalender Icon08.09.2026
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Das Bundesumweltministerium öffnet in der Förderrichtlinie Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen (AnpaSo) ein neues Förderfenster. 

Vom 01.10.2026 bis 30.11.2026 können Förderanträge für Anschlussprojekte im Förderschwerpunkt 2 gestellt werden. Voraussetzung für die Förderung ist also, dass die soziale Einrichtung bereits eine AnpaSo-Förderung für ein Klimaanpassungskonzept oder eine Einstiegs- und Orientierungsberatung erhalten hat.

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Waldbrandgefahr Animaflora PicsStock - 264762736 - stock.adobe.com

Temperaturrekord eingestellt, historische Hitzwelle und außergewöhnliche Trockenheit – der Sommer 2026

Kalender Icon04.09.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Der Sommer 2026 in Nordrhein‑Westfalen war geprägt von ausgiebiger Hitze, weit verbreiteter Trockenheit mit spürbaren Auswirkungen auf die Wasserstände in Flüssen und Böden, der Vegetation und der Infrastruktur, bei nur wenigen lokalen Unwettern. Der Juni brachte eine historische Hitzewelle nach NRW und ungleich verteilte Niederschläge, der Juli verlief in drei Phasen von unbeständig bis heiß und trocken und auch der August verlief nach diesem Muster zweigeteilt. 

Vegetation und Böden litten unter akutem Wassermangel, vermehrte Borkenkäfer‑ und Pilzbefälle sowie erhöhter Waldbrandgefahr. Lokale Starkregenereignisse (z. B. 65 mm in Kamen) zeigten das Risiko punktueller Überflutungen trotz der Dürre, während die Rheinpegel auf historisch niedrige Stände fielen.

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Niedrigwasser am Rhein shokokoart

Ausgesprochen warm, sonnenscheinreich und beim Niederschlag mit zwei Gesichtern – der August 2026

Kalender Icon04.09.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Im August 2026 war das Wetter in Nordrhein‑Westfalen durch ein abermals überdurchschnittlich warmes Monatsmittel geprägt. Insgesamt verlief die erste Monatshälfte, der Wetterlage aus dem Juli folgend, überwiegend heiß und weitgehend trocken, die zweite dagegen deutlich regenreicher und unbeständiger. Um die Monatsmitte herum wurde die heiße und trockene Luft nach und nach von einer Tiefdrucklage von Westen her verdrängt, die landesweit auch Gewitter mit sich brachte. Die Gewitter waren zum Teil sehr kräftig und lieferten zusätzlich Hagel und Sturmböen. Nächtliche Abkühlungen führten in der zweiten Monatshälfte örtlich zu einstelligen Temperaturen - eine angenehme Erfrischung nach dem bisherigen Sommer. In der ersten Augusthälfte verschärfte sich die anhaltende Dürre, die zu zahlreichen großen Waldbränden, insbesondere im Hürtgenwald und im Hohen Venn, führte und entlang des Rheins die Pegelstände auf historische Tiefstwerte fallen lies. Der Regen brachte hier in der zweiten Monatshälfte nur nach und nach Entspannung.

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