Förderung von Klimaanpassungsmaßnahmen über das Programm "Wohnviertel im Wandel"
Über das neue EFRE-Förderprogramm "Wohnviertel im Wandel" des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung (MHKBD) gibt es die Möglichkeit sich die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahme fördern zu lassen. Das Programm unterstützt Kommunen bei ihren Vorhaben, Stadtteile und Ortsteile aufzuwerten, in denen sich ökonomische, soziale, demographische, städtebauliche und ökologische Herausforderungen konzentrieren. Schwerpunkte beim Mitteleinsatz werden dabei auf die Themen „Klimaschutz und Klimafolgenanpassung“ und „nachhaltige Entwicklung“ gelegt. In diesem Kontext sollen insbesondere die Neunutzung von Brachflächen, die Herstellung natürlicher städtischer Grünräume und die Modernisierung der Gemeinbedarfsinfrastruktur mit ambitionierten energetischen Standards vorangetrieben werden.
Förderfähig sind investive Baumaßnahmen, insbesondere die
- Entwicklung und Aufbereitung von Brach- und Konversionsflächen zu stadtentwicklungspolitischen Zwecken,
- Generationengerechte und klimafreundliche Aufwertung bestehender und Herstellung neuer öffentlicher Grün- und Freiflächen (zum Beispiel Parkanlagen, Entsiegelung von öffentlich zugänglichen Schulhöfen, Spiel- und Freizeitanlagen),
- Verbesserung des öffentlichen Raumes/Wohnumfeldes (Straßen, Wege, Plätze inklusive Begleitgrün),
- Modernisierung und Herstellung öffentlicher Gemeinbedarfseinrichtungen für Zwecke der Begegnung, der kulturellen oder sozialen Versorgung, der außerschulischen Bildung und des Sports sowie zur Integration von Zuwanderern (zum Beispiel Stadtteilbibliotheken, Musikschulen, Volkshochschulen, Schwimmbäder).
Der Aufruf richtet sich an Kommunen. Es ist zu beachten, dass die beantragten Maßnahmen Teil von ganzheitlichen integrierten Handlungs- bzw. Entwicklungskonzepten sein müssen, die vom Rat der Kommune beschlossen worden sind.
Insgesamt gibt es drei Einreichungsrunden mit den folgenden Fristen:
Einreichungsrunde 1 bis 31.12.2022
Einreichungsrunde 2 bis 30.09.2023
Einreichungsrunde 3 bis 30.09.2024
Hier geht es direkt zur Förderbekanntmachung.
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Zu warm, zu trüb und vom Niederschlag her ausgeglichen – der Herbst 2025
Anders als in einigen der letzten Jahre kam der Herbst 2025 tatsächlich herbstlich daher. Dies lässt sich vor allem daran festmachen, dass er nicht nur gefühlt, sondern auch gemessen recht trüb war. Insbesondere der Oktober, der häufig noch lange Schönwetterphasen bringt, verzeichnete in diesem Jahr eine deutlich unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer, die auch von den leicht positiven Werten im September und November nicht ausgeglichen werden konnten. Damit verbunden ist sicherlich das Gefühl, dass der Herbst 2025 auch deutlich zu nass war, aber hier trügt der Schein. Dieser Herbst landet nach den beiden sehr nassen Jahren 2023 und 2024 ziemlich genau im Durchschnitt, was die Niederschlagsummen angeht. Trockene und nassere Phasen wechselten sich immer wieder ab und abgesehen von dem regionalen Starkregenereignis im September im Rheinland blieben große Regenmengen weitgehend aus. Insbesondere der November war, wie schon viele Monate in diesem Jahr, wieder deutlich zu trocken.
Keine "Überraschungen" gab es dagegen bei der Temperatur. Hier lagen alle drei Monate deutlich im Plus, so dass der Herbst 2025 noch knapp in den Top Ten landete. In Bezug auf Temperaturen und Kenntage ging dem Sommer in diesem Jahr, anders als in zahlreichen Jahren zuvor, vergleichsweise schnell die Puste aus und auch der erste Schnee fiel in diesem Jahr im November wieder früher als in einigen der Jahre zuvor.
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Erst warm, dann kalt mit wenig Niederschlag – der November 2025
Der November 2025 startete in der ersten Monatshälfte mit sehr milden Temperaturen, die schon fast in Richtung 20° Celsius gingen, bevor in der zweiten Monatshälfte ein Kälteeinbruch für erste Wintergefühle sorgte. Ganz leichter Schnee und Frost in den höheren Lagen ließen bei Kindern Freude aufkommen. Insgesamt war der November, wie mittlerweile üblich, wärmer als im Mittel 1991-2020 und erst recht als im Mittel 1961-1990. Die Niederschlagssumme fiel für diesen November deutlich unterdurchschnittlich aus, auch wenn der Matsch auf den Feldern und im Wald einen anderen Eindruck hinterlassen haben. Beim Sonnenschein wurden die langjährigen Mittelwerte überschritten, was angesichts der Kürze der Tage vermutlich nicht wirklich aufgefallen sein mag.
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LANUK NRW
Einladung Klima.Impulse NRW des Fachzentrums Klima am 14. Januar 2026 in Duisburg
Jetzt anmelden! Zum Jahresbeginn 2026 lädt das Fachzentrum Klima NRW zur Veranstaltung „Klima.Impulse NRW - Umsetzung von Energiewende und Klimaanpassung vor Ort“. Am 14. Januar 2026 von 9:30 Uhr bis 15:30 Uhr stellt das Fachzentrum seine Arbeit in den Bereichen Klimaanpassung, Klimaschutz, Wärme und Erneuerbare Energien vertiefend vor und gibt einen Ausblick auf seine Planungen für 2026. Unsere Jahresveranstaltung findet im LANUK-Standort Duisburg statt.
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