Erste Indikatoren auf 2022 aktualisiert

Kalender Icon13.02.2023
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Das Klimafolgen- und Anpassungsmonitoring umfasst zur Zeit 79 Indikatoren. Ein Großteil dieser Indikatoren wird einmal jährlich aktualisiert. Für die Aktualisierung haben wir unterschiedliche Zeitpunkte im Laufe des Jahres festgesetzt - abhänging davon, wann die entsprechenden Daten vorliegen. Die erste Aktualisierungsrunde ist jeweils im Januar vorgesehen - somit konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt schon 13 Indikatoren in verschiedenen Handlungsfeldern mit den Werten für das Jahr 2022 versehen und die entsprechenden Trends berechnet werden (siehe unten). Die weiteren Aktualisierungszeitpunkte sind jeweils zum Beginn einer neuen meteorologischen Jahreszeit vorgesehen, somit im März, im Juni, im September und im Dezember.

Weitere aktuelle Inhalte

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Boden mit Trockenrissen LANUK NRW

So trocken wie nie zuvor – der Juli 2026

Kalender Icon03.08.2026
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Die Witterung des Juni hat sich auch im Juli 2026 in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. Durch meist beständiges Hochdruckwetter dominierten über weite Strecken sonnige und sehr trockene Witterungsabschnitte. Niederschläge blieben vielfach auf einzelne lokale Schauer oder Gewitter beschränkt, wobei diese häufiger in Ost- und Südwestfalen und seltener im Rheinland auftraten. Unterm Strich hat es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in NRW in einem Juli nie weniger Niederschlag gegeben als 2026. Dazu lagen die Lufttemperaturen wie gewohnt deutlich über dem langjährigen Mittel, begleitet von einer erneut überdurchschnittlich hohen Sonnenscheindauer. Die anhaltende Trockenheit führte zu einer weiteren Verschärfung des Niederschlagsdefizits und begünstigte die Austrocknung der Böden sowie eine zunehmende Belastung von Vegetation und Wasserhaushalt. Mit neuen Tiefstständen am Rhein wurde der bisherige Tiefstwert vom Oktober 2018 in diesem Juli unterboten. Es bleibt abzuwarten, wie lange die aktuelle Trockenheit noch anhält. Insgesamt setzte der Juli die bereits zuvor beobachtete Entwicklung hin zu einem warmen und trockenen Sommer klar fort.

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Starkregengefährdung Sozialer Einrichtungen Klimaatlas NRW

Neue Funktionen für Hintergrundkarten freigeschaltet

Kalender Icon15.07.2026
Newspaper Icon Aktuelle Meldung

Am Dienstag, den 14.07.2026 erfolgte eine weitere Aktualisierung der Kartenanwendung des Klimaatlas NRW. Neben den auf den neuesten Stand gebrachten Karten des Handlungsfeldes Konzepte vor Ort, wurde nun auch die von den Nutzerinnen und Nutzern lange gewünschte Erweiterung bzw. Weiterentwicklung der Hintergrundkarten um zuschaltbare Layer der verschiedenen Gebietskulissen sowie verschiedener sozialer Einrichtungen durchgeführt. 

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Hitze in der Stadt panthermedia.net_tomwang.jpg

Rekordwärme bei viel Sonne – der Juni 2026

Kalender Icon03.07.2026
Newspaper Icon Witterungsverlauf

Der Juni 2026 präsentierte sich in Nordrhein-Westfalen als außergewöhnlich warmer und sonnenscheinreicher Sommermonat. Grund dafür war eine historischen Hitzewelle in der zweiten Junihälfte, die infolge einer ausgeprägten Omega-Wetterlage (Hitzeglocke) entstehen konnte. Anfang Juni dominierten noch Tiefausläufer mit einem großräumigen Gewitteraufzug und lokalem Unwetterpotenzial. Am 16. und 17.06. zog eine Warmfront mit schwül-heißen Luftmassen und vereinzelten Hitzegewittern über das Land hinweg. Im letzten Juni-Drittel steigerte sich die Hitzewelle zu einem Stresstest von bisher unbekannter Intensität und Länge. Die Notaufnahmen und Rettungskräfte hatten alle Hände voll zu tun und voraussichtlich hat es in diesem Zeitraum viele hitzebedingte Todesfälle gegeben - allein in Köln verstarben am letzten Juniwochenende viermal mehr Menschen als "normal". Erst am 29.06. endete für NRW diese Hitzewelle. Insgesamt gab es verbreitet 11 Heiße Tage in Folge mit Temperaturmaxima am Freitag, den 26.06., von bis zu 40 °C am Rhein - einer neuer Juni-Rekord. Es ist davon auszugehen, dass durch die globale Erderwärmung solche Hitzewellen in Zukunft immer gewöhnlicher werden, sofern die globalen Klimaschutzanstrengungen nicht weiter intensiviert werden.

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